Wahlheimat Saarbrücken

Zurück aus Fuerteventura und was erwartet mich? Schnee! Schon krass! Da waren die 25 Grad in Spanien doch wesentlich angenehmer. Für mich kann es eigentlich nie warm genug sein. Der Temperatursturz ist so extrem, dass ich mir erst mal die wärmsten Klamotten aus meinem Koffer raussuche. Nur nicht krank werden! Mein Körper, der auf den Kanaren Höchstleistungen abrufen musste, muss sich erst wieder an die äußeren Bedingungen in Deutschland gewöhnen.

Foto: Tobias Köpplinger

Deswegen ist die erste Trainingswoche in Saarbrücken auch mit zwei bis drei Einheiten im niedrigen Intensitätsbereich relativ ruhig. Radfahren auf der Rolle, Laufen auf dem Antigravitationslaufband – raus gehe ich nur, wenn ich wirklich muss. Ziel ist es, das Trainingslager auf Fuerteventura gut wegzustecken, mich zu akklimatisieren. Das klappt gut. So gut, dass ich auch die folgende Leistungsdiagnostik im Schwimmen problemlos absolvieren kann. Sechsmal 200 Meter, angefangen von drei bis hin zu 2:30 Minuten und dann noch einen 100er in 1:12 Minuten rausknallen.

 

Foto: Tobias Köpplinger

Es macht Spaß in Saarbrücken zu trainieren, das Saarland ist mittlerweile meine sportliche Heimat geworden. Hier finde ich am Olympiastützpunkt perfekte Trainingsbedingungen und kann direkt vor Ort im Haus der Athleten wohnen. Da ist es nur logisch, dass ich mich einem Verein im Saarland anschließe. Mein Erststartrecht liegt nun beim LAZ Saarbrücken. In der Triathlon-Bundesliga werde ich aber weiter für den TV 1848 Erlangen an den Start gehen.

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